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Rabbiner Prof. Leo Trepp in Würzburg

Der älteste Alumnus der Julius-Maximilians Universität feiert in diesem Jahr sein 75jähriges Promotionsjubiläum und wird am 11. Mai anlässlich des Stiftungsfestes mit der Ehrenmitgliedschaft der Universität Würzburg geehrt.

Nach seiner Amtierung in Berlin und Promotion in Würzburg war Leo Trepp als Landesrabbiner in Oldenburg tätig, bevor auch er unter dem Nazi-Regime ins Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurde. Nach erfolgreicher Intervention konnte Leo Trepp über Großbritannien nach Amerika ausreisen und lebt dort bis heute halbjährlich in San Fransisco. Er lehrte als Professor für Philosophie und Geisteswissenschaften am Napa Valley College (Kalifornien) und entwickelte gleichzeitig neue jüdische Gemeinden in der Gegend. Seine Bücher über das Judentum sind erfolgreich geblieben.

Seit 1982 ist Leo Trepp an der Universität Mainz als Honorarprofessor und Ehrensenator der Universität tätig, während der Sommermonate lebt Leo Trepp in Mainz und in Berlin.

Mehr zu Leo Trepp im Internet: http://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Trepp

Am 12. Mai, ab 14 Uhr befasst sich Herr Trepp in Würzburg in einem öffentlichen Vortrag mit dem Thema „Würzburg, die Stadt – ihre Universität und ihre Juden“. Bei der anschließenden Diskussion und Empfang in der Antikenabteilung des Martin von Wagner-Museums der Residenz besteht die Gelegenheit zum regen Gedankenaustausch. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der ehemaligen Fakultät von Rabbiner Leo Trepp, der Philosophischen Fakultät I organisiert. Gastgeber ist Prof. Ulrich Sinn.


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EMPFEHLUNG :

BRD-FRAGMENTE

Ein Stück von Johanna Kaptein im Mainfrankentheater

Uraufführung des Gewinnerstücks des Leonard-Frank-Preises 2009 von Johanna Kaptein am 15.Mai 2010 im Mainfrankentheater Würzburg. Weitere Informationen finden sie hier.

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Besuch von der Internationalen Akademie für Führungskräfte (IAF)

Am 16. März 2010 besuchte uns die Internationale Akademie für Führungskräfte der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit im Rahmen eines Seminar zum Thema "Liberalism and Religion", indem das Verhältnis von Staat bzw. Gesellschaft und Religion anhand verschiedener Aspekte aus liberaler Sicht beleuchtet wurde. Dabei wurde den internationalen Teilnehmern die Arbeit der Gesellschaft durch Frau Grimm vorgestellt.



Die Teilnehmer die aus stark religiös geprägten Ländern stammen hören der Deutsch-Englisch Simaultanübersetzung


Die Teillnehmer im Jüdischen Museum

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 Behrmedaille für Benita Stolz

Unser langjähriges Mitglied Benita Stolz nahm als Vorsitzende des Arbeitskreises Würzburg für Stolpersteine die Ehrung durch den Stadtrat mit der Behrmedaille stellvertretend entgegen. Die Behrmedaille wird für außergewöhnliche bürgerschaftliche Mitarbeit und Demokratie in Würzburg vergeben. Damit ehrte der Stadtrat das Engagement des Arbeitkreises für die Wachhaltung der Erinnerung an die Würzburger Opfer während der Herrschaft der Nationalsozialisten.



 Bildquelle: Veröffentlicht am Samstag 19.12. 2009 in der Mainpost


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Kulturmedaille für Reiner Strätz

Am 23. November 2009 verleiht der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Herr Georg Rosenthal, die Kulturmedaille 2009 der Stadt Würzburg u.a. an Herrn Reiner Strätz. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V. freut sich sehr über diese Auszeichnung an Herrn Strätz und darüber, dass die Stadt damit einer Anregung unserer Gesellschaft gefolgt ist.

Herr Reiner Strätz ist der Verfasser des 1989 erschienenen Werkes „Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900 – 1945“. Initiatoren für dieses Handbuch waren die Stadt Würzburg und die Israelitische Gemeinde Würzburg. Das Konzept wurde von dem aus Würzburg stammenden Prof. Dr. Herbert Strauss s. A. entwickelt. Herr Strätz hat das Werk in jahrelanger, äußerst mühsamer Forschung erarbeitet, unter Auswertung sämtlicher vorhandenen Quellen, durch Fragebogenaktionen und in unendlicher Kleinarbeit.

Das Handbuch wurde dadurch zum wichtigen und bis dahin nicht vorhandenen Denkmal für eine ganze Würzburger Bevölkerungsgruppe, die unter dem nationalsozialistischen Regime entweder zur Auswanderung gezwungen oder, soweit ihr das nicht mehr gelang, ermordet wurde.

 Es ist für jeden, der sich mit der Geschichte der Würzburger Juden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigt, absolut unverzichtbar. Der „Strätz“ ist hilfreich, wenn es gilt, Anfragen von Nachfahren zu beantworten oder bei Veranstaltungen unserer Gesellschaft an bestimmte jüdische Persönlichkeiten zu erinnern. Er war z. B. auch Grundlage für die im Museum Shalom Europa gezeigten Tafeln zum Gedenken an die ermordeten Würzburger Juden und dient bei der laufenden Aktion Stolpersteine zur Erforschung der biographischen Daten derjenigen, für die Stolpersteine in der Stadt gesetzt werden.

In diesem Zusammenhang darf auf das umfangreiche Vorwort hingewiesen werden, das Herbert A. Strauss s. A. zu dem Handbuch von Reiner Strätz unter dem Titel „Zerstörte Gemeinschaft. Hesped (Trauerrede) für Würzburg“ geschrieben hat. Strauss berichtet darin aus eigenem Erleben über die alte Würzburger jüdische Gemeinde.

Herzlichen Glückwunsch Herrn Reiner Strätz zur Kulturmedaille!

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Museum SHALOM EUROPA

(Valentin-Becker-Str. 11)

Öffnungszeiten:

Sonntag: 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Montag bis Donnerstag:

10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Eintrittspreise:

Standard: € 3,--

Ermäßigt: € 2,--

für Studierende, Rentner, Ermäßigungsberechtigte mit Ausweis ab 18 Jahre; Gruppen ab 10 Personen (je Person)

Schüler und Auszubildende

bis 18 Jahre: € 1,--

Freier Eintritt für Kinder von 0 bis 10 Jahre.

Führungen, gegebenenfalls auch außerhalb der Öffnungszeiten, und weitere Informationen unter Tel. 0931-404140.