JAHRESTAG DER BEFREIUNG DES KONZENTRATIONSLAGERS AUSCHWITZ 2012



Am Donnerstag,den 26.Januar 2012, 19.00Uhr

fand

im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums  "Shalom Europa"

(Valentin-Becker-Str. 11)


die zentrale Gedenkveranstaltung zum

JAHRESTAG DER BEFREIUNG DES KONZENTRATIONSLAGERS AUSCHWITZ 2012

statt.

Dr. Roland Flade

hielt einen beeindruckenden und sehr persönlichen Vortrag zum Thema

"SPURENSUCHE:FILME UND TEXTE ZUR GESCHICHTE DER UNTERFRÄNKISCHEN JUDEN IM 20. JAHRHUNDERT"

Musikalische Umrahmung von Ella Bulatova (Violine) und Alexander Bulatov (Vibraphon)

Es war Bundespräsident Roman Herzog, der einen Nationalen Gedenktag zur Erinnerung an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft einführte. Als Termin setzte er den Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz fest.
Aus diesem AnIass lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V. am Donnerstag, 26. Januar um 19.30 Uhr in das Jüdische Gemeindezentrum "Shalom Europa" zu einem Vortrag mit Dr. Roland Flade ein.
Seit 1980 erforscht Roland Flade die Geschichte der Würzburger und unterfränkischen Juden. In seinem Vortrag berichtet der Buchautor und Main-Post-Redakteur von bewegenden Begegnungen und überraschenden Entdeckungen, aber auch von der Konfrontation mit Orten des Schreckens.
So besuchte er im Juli 2010 das ehemalige Rigaer Getto und das nahegelegene KZ Jungfernhof und filmte die Todesorte vieler Würzburger Juden, die am 27. November 1941 deportiert wurden. Er lässt den zwölfjährigen Herbert Mai zu Wort kommen, der überlebte und seinen Leidensweg später detailliert schilderte.
Roland Flade trug auch einige Gedichte seines amerikanischen Freundes Norbert Krapf vor. Dieser verfasste einen Gedichtzyklus über die aus Wonfurt stammende und mit ihm nicht verwandte Klara Kraft, die in Theresienstadt ermordet wurde.







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Ein Abend des Gedenkens zum 73. Jahrestag der Reichspogromnacht in Shalom Europa, Würzburg

Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesellschaft und viele Interessierte und Nahestehende waren gekommen, um eine gemeinsame Veranstaltung der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken und dem Mainfranken Theater Würzburg zu erleben. Schauspieldirektor Bernhard Stengele führte mit seiner Begrüßung in den Abend, ja in die Tiefe des Abends ein.



Er wünsche sich, so sagte er, jeder Anwesende stellte sich die Frage, welchen Sinn dieses Gedenken an das Novemberprogom ihm persönlich eröffnen solle. Jeder sollte seine persönliche Antwort suchen und nicht ungefragt fertige, offizielle Verlautbarungen - wie korrekt auch immer - übernehmen. „Erinnern ist eine Aufgabe der Permanenz“, sagte er. Die Shoa sei in jedem Winkel der Erde und in jeder Sekunde gegenwärtig. Auf diesem Hintergrund, so Stengele, spräche er nicht von Schuld, sondern von Verantwortung. Und so sehe er sich auch als Künstler mit der Aufgabe konfrontiert, niemals Denken Handeln anderen zu überlassen oder gar die Unabhängigkeit seines Denkens der Einforderung von Wohlverhalten unterzuordnen.

Ein Jahr zuvor, als das Mainfranken Theater ebenfalls mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit kooperierte, stand ausschließlich die hochbegabte, kaum bekannt gewordene und in Riga ermordete Dichterin Marianne Dora Rein im Mittelpunkt. An diesem Abend kamen nun vier von Viktor Åslund vertonte Gedichte Marianne Reins zur Uraufführung, umrahmt, erweitert und kontrastiert von Texten und Gedichten von Else-Lasker-Schüler, Nelly Sachs, Felix Pollak, Erich Fried, Theodor Kramer, Ilse Blumenthal-Weiss und Jenny Aloni, dazu Berichte und ein Brief von Zeitzeugen des 9.November 1938.

Bernhard Stengele selbst, Maria Brendel und Anne Simmering trugen die Texte vor, in fein differenzierter Interpretation, im Spannungsfeld zwischen lebendiger Wärme und unpathetischer Sachlichkeit, zwischen Darstellung der emotionalen Tiefe und Erschütterung und schier kühler Distanz, die die Ungeheuerlichkeit des Geschehens in aller Schärfe spürbar machte. In diesem

Kontext entfalteten die Gedichtinterpretationen gleichermaßen gesteigerte Intensität.

Dazu kamen Musikstücke von Georgi Zlatev-Cherkin, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Gaspar Cassadó i Moreu, die die Cellistin Milena Ivanova und Viktor Åslund am Flügel interpretierten, in kongenialer Weise dicht, virtuos und einfühlsam.

Zu ganz besonderen Momenten wurden die von Anne Simmering und Anke Endres ( Gesang) in Weltpremiere vorgetragenen Vertonungen von vier Gedichten Marianne Dora Reins, von Viktor Åslund komponiert und ihm selbst am Flügel begleitet, teils mit Unterstützung von Milena Ivanova am Cello. Es dürfte keine Übertreibung sein zu sagen, dass diese intensive Verdichtung der lyrischen Textkomposition mit Klängen ohne die geringste leere Sentimentalität den Zuhörerinnen und Zuhörern unmittelbar zu Herzen ging, ja fast greifbar machte, über welche ungewöhnliche dichterische Kraft Marianne Dora Rein verfügt hatte- bis zu ihrer Ermordung.

Rosa Grimm, Geschäftsführerin der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken, die selbst die Spuren der Dichterin Marianne Rein entdeckt und bewahrt hatte, dankte am Ende der Jüdischen Gemeinde Würzburg für ihre Gastfreundschaft und allen Beteiligten auf, vor und hinter der Bühne für ihre Mitwirkung. Die Gesellschaft, die im nächsten Jahr auf 25 Jahre des Bestehens zurück blicken kann, erinnert seit Jahrzehnten ganz bewusst am 9. November mit einer Veranstaltung an die Ereignisse von 1938, die den Beginn der ganz offenen Gewalt gegen die jüdischen Bürger markierten. Die Erinnerung müsse wach bleiben, sagte sie, und damit das Gedenken an all jene Menschen, die zu Opfern wurden.

13.11.2011
Text von Karen Heußner Mitglied der Vorstandschaft der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Ufr. e.V.
Bilder : A. Kondratev
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Am Montag, den 19. Dezember 2011,

um 19 Uhr fand im

im David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum SHALOM EUROPA in der Valentin- Becker- Str.11 

ein Vortrag von

Prof. Dr. Richard Schwaderer

mit dem Titel

" Von Ettore Schmitz zu Italo Svevo. Ein Blick auf Leben und Werk eines Triester Schriftstellers mit jüdischen Wurzeln, einer mainfränkischen biographischen Episode und europäischem Nachruhm"

statt.

Dies war eine Gemeinschaftsveranstaltung mit

"T.I.C. Circolo Culturale italo-tedesco"und dem Institut für Romanistik der Universität Würzburg

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Stadtspaziergänge durch das jüdische Würzburg


Am Dienstag den 13. September 2011,

um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr

Die Juden im mittelalterlichen Würzburg

Ein geführter Spaziergang

mit PROF. DR. DR. KARLHEINZ MÜLLER.

Treffpunkt: Obelisk am Unteren Markt  





Am Dienstag den 20. September 2011,

um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr

Zur Infrastruktur der Würzburger Juden im 19. Jahrhundert.

Ein Spaziergang am Platz der Erinnerung an die Synagoge von 1841

mit ANNETTE TAIGEL.

Treffpunkt: Frankonia- Brunnen vor der Residenz





Am Dienstag, den 27. September 2011,

um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr

Leben in Würzburg vor und nach der Shoa.

Ein Spaziergang im Würzburger Stadtkern

mit KRISTIN HÖHN.

Treffpunkt: Vorplatz des Mainfrankentheaters

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Am Dienstag,den 28. Juni 2011 

fand um 9.00 Uhr in der

Ludwigstraße 29

die

STOLPERSTEINVERLEGUNG

FÜR

HEDWIG UND MARIANNE REIN

statt.


Die Befürchtung, dass wegen des  frühen Termins die Resonanz gering werden würde trat nicht ein. Ganz im Gegenteil  kamen sehr viele Menschen zur Verlegung der Stolpersteine. Darunter waren Stadträte der Stadt Würzburg, der Schauspieldirektor des Mainfrankentheaters Bernhard Stengele, Mitglieder und Vertreter der jüdischen Gemeinde, sowie zahlreiche Mitglieder unserer Gesellschaft.  Denen die während oder vor ihrer Arbeit gekommen sind gebührt ein besonderer Dank. Mit den Worten von Rosa Grimm: "Marianne hätte sich sicherlich gefreut, dass soviele nicht nur an ihrem Schiksal anteil nehmen, sondern vor allem, dass soviele Menschen an ihrer Kunst interessiert sind ..." . Anne Diemer , Schauspielerin des Mainfrankentheaters rezitierte Gedichte von Marianne Dora Rein. Deborah Epstein skizzierte den nur fragmentarisch bekannten Lebensweg von Marianne und ihrer Mutter. Vladimir Press umrahmte auf seiner Klarinette die Stolpersteinverlegung auf treffende Weise.



Am 27. November 1941 wurden Hedwig Rein und ihre Tochter Marianne mit dem ersten von Würzburg abgehenden Transport nach Riga deportiert und ermordet. Wie das Leben von Hedwig und Marianne Rein en-dete, wissen wir nicht. Es wurde ihnen, der Mutter und der hoffnungsvollen jungen Dichterin Marianne, brutal genommen.



Der Künstler Gunter Demnig beim "technischen" Akt  der Verlegung




Die verlegten Stolpersteine als Ort der Erinnerung und vielleicht eine Art letzte Ruhestätte für Marianne  Dora Rein der jungen und verheißungsvollen Lyrikerin und ihre Mutter Hedwig. Die verlegten Steine heben diese beiden Menschen in irgendeinerweise auch aus dem anonymen und durch sein Ausmaß kaum erfassbarem Schicksal der Shoa heraus. Das Gedenken an diese Menschen wird dadurch spürbar lebendiger und persönlicher.


Geschäftsführerin der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Frau Rosa Grimm




weitere Informationen zur Stolpersteinverlegung

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Am Sonntag , den 10. Juli 2011

fand  im

Gemeindezentrum „Shalom Europa“

(Valentin-Becker-Str. 11)

die
SOMMERLICHE BEGEGNUNG

mit den Mitgliedern der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg statt.


Die jüdische Gemeinde hatte die  Mitglieder der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit zu einer Begegnung in das Jüdische Gemeindezentrum „Shalom Europa“ eingeladen.

Der Chor der Jüdischen Gemeinde hat diesen Nachmittag wunderbar musikalisch begleitet.  Auch die Möglichkeit zur Teilnahme an Führungen durch das Gemeindezentrum „Shalom Europa“ wurde rege genutzt.

Die Vorstandsschaft bedankt sich im Namen aller Mitglieder  der Gesellschaft für christlich -jüdische Zusammenarbeit sehr herzlich für die großzügige Gastfreundschaft.





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Am Donnerstag, 10.März 2011, 19.30Uhr

im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums  "Shalom Europa"

(Valentin-Becker-Str. 11)

ZENTRALE VERANSTALTUNG ZUR WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Vortrag

Aufeinander hören-Miteinander leben

Referent: Dr. Günter Breitenbach

(Rektor der Rummelsberger Brüderschaft und Vereinsvorsitzender der Rummelsberger Anstalten der Inneren Mission e.V.)


Einführung: Burkhard Hose


Musik: Ella Bulatova (Violone), Hede Haff (Klavier)



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Am

Mittwoch , dem 2. März 2011 fand im

Jüdischen Gemeindezentrum

SHALOM EUROPA,

(Valentin-Becker-Straße 11) um 19.30Uhr

die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Mitgliederversammlung statt.

mehr


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Am Donnerstag 17.03.2011

 las

 Michael Bergmann

aus

 " Die Teilacher"

im Theater am Neunerplatz


Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken und die akademische Buchhandlung Knodt luden gemeinsam  dazu ein.

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Zentrale Veranstaltung zum Auschwitzgedenktag

Marianne Rein

Eine Würzburger Dichterin

 

Am 27. Januar 2011 um 19.30 Uhr

im Großen Haus

des Mainfranken Theaters

Würzburg

in dessen Reihe „Würzburger Menschen“


Marianne Rein war eine junge, selbstbewusste, kluge Schriftstellerin, die vollständig vergessen war. Ihre Lyrik ist zart und suchend mit einem eigenen unverwechselbaren Klang. Ihre Prosa zeugt von ihrem erzählerischen Talent und die philosophischen Texte beweisen ihren Mut zu eigenem selbständigen Denken und ihre intensive Auseinadersetzung mit der verstörenden Welt um sie herum. Ihre Briefe (sie stammen aus den Jahren 1938 bis 1941) sind geprägt von ebenso großer Verspieltheit wie der Begegnung mit der zunehmenden Bedrohung. Und sie sind voller Liebe.


Marianne Dora Rein – sie selbst gebrauchte nur den ersten Vornamen - wurde am 02.01. 1911 in Genua geboren. Mit 5 Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach Würzburg und lebte dort bis zum 27.11.1941. An diesem Tag wurde Sie mit dem ersten Würzburger Transport deportiert, nach Riga, und dort ermordet.


Rosa Grimm hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Künstlerin vor dem Vergessen zu bewahren, ja ihre Kunst erstmals durch eine Buchpublikation einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Anlässlich ihres 100sten Geburtstages soll das Buch mit einer CD am 27.01. 2011 im Großen Haus des Mainfranken Theaters an einem Abend mit Gedichtvertonungen, Lyrik-, Prosa- und Brieflesungen vorgestellt werden.


Für die Vertonung einzelner Gedichte konnten wir die in Jerusalem lebende Komponistin Marget Wolf gewinnen, den libanesisch-amerikanischen Komponisten Paul Amrod und den Regensburger Komponisten Stefan Johannes Hanke. Die Pianistin Katja Bouscarrut und die Cellistin Milena Ivanova werden Sängerinnen der Musikhochschule Würzburg bei der Uraufführung begleiten, Darstellerinnen des Mainfranken Theaters werden Texte vortragen, die künstlerische Gesamtleitung liegt bei Schauspieldirektor Bernhard Stengele.


Die Entscheidung, dass Künstler diesen Abend bestreiten werden, die in demselben Alter sind, wie Marianne Dora Rein zum Zeitpunkt ihrer Ermordung war, trägt dem Gedanken nach einer neuen Erinnerungskultur Rechnung. Die Gedichte sind jung, so jung wie die Autorin war und wie die Künstler jetzt sind und so jung soll dieser Abend werden: voller Mut, Hoffnung, Verliebtheit und Fassungslosigkeit.


Diese Aufführung des Mainfrankentheaters findet in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V. statt.


Schirmherr ist Oberbürgermeister Georg Rosenthal.

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Volkstrauertag,

Sonntag , 14. November 2010, 11.15 Uhr

auf dem Jüdischen Friedhof in der Werner -von-Siemens-Straße

Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft

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Sonntag , 7. November 2010

SHALOM EUROPA

Religion und Geschichte in einem Haus

Ein Nachmittag zum Hören , Schauen und Fragen

im Museum Shalom Europa und im Dokumentationszentrum


Von  14.30 Uhr bis  18.00Uhr

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Dienstag , 9. November 2010

Gedenkveranstaltung

anlässlich des Jahrestages der Reichpogromnacht am 9. November 1938


Ablauf der Veranstaltung:

19.30 Uhr  in der Synagoge Veitshöchheim GEBETSGOTTESDIENST MIT DER JÜDISCHEN GEMEINDE

20.00 Uhr im Rathaus Veitshöchheim

Vortrag mit dem Thema :

GENISAFUNDE IN FRANKEN - ZUR ARBEIT DES GENISAPROJEKTS VEITSHÖCHHEIM

von Dr. Martina Edelmann (Projektleitung)

Es besteht die Möglichheit , mit einem Bus nach Veitshöchheim zu fahren:

19.00 Uhr Abfahrt am Residenzplatz

21.00 Uhr Rückfahrt zum Hauptbahnhof

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Benefizkonzert

zugunsten

des Jüdischen Museums

SHALOM EUROPA


am 18.Juli 2010

um 19.30

in der Marienlkapelle

(Marktplatz-Würzburg)

mit dem Gospelchor "Troubadour"

Das Benefizkonzert war ein finanzieller Erfolg. Es konnten EUR 1250.- für den Internetauftritt der jüdischen Gemeinde gesammelt werden. Vielen Dank an die Spender.

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WÜRZBURG IST BUNT , NICHT BRAUN !

Ein voller Erfolg für das Bündnis


Schätzungsweise 6 000 Menschen kamen am 1. Mai in Würzburg dem Aufruf nach, sich gegen den Aufzug von Nazis zu stellen. Sie untermauerten damit eindrucksvoll, dass es in Würzburg keinen Platz für Nazis und rechte Parolen gibt.  Unser Vorstandsmitglied Pfarrer Burkard Hose hielt eine leidenschaftliche Rede, in der er zum gemeinsamen und entschlossenen Vorgehen gegen jede Form von Menschenverachtung auch nach dem 1. Mai aufrief. 

Zahlreiche unserer Mitglieder waren bei der Demonstration gegen Rechts dabei. Vielen Dank für ihre Unterstützung!


 Pfarrer Burkard Hose am Rednerpult

Die Gesellschaft unterstützte als Mitglied des Bündnisses für Zivilcourage das Bündnis gegen die Naziaufmärsche am 1.Mai. 

 Hier erfahren mehr..

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Projekt

"Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010"

"Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010"

 "Endspiel. Würzburger Apokalypse 2010" Das apokalyptische Weltbild Eine Vortragsreihe zu den Anfängen des Christentums. In diesem Jahr wird „Apokalyptik” ein beherrschendes Thema in Würzburg sein. Das Kunstreferat und die Domschule der Diözese haben dazu aufgerufen, ein Jahr lang der „Apokalyptik” nachzuspüren, wo immer sie sich finden lässt: in der Malerei und in der übrigen darstellenden Kunst, aber auch in der Literatur und in der Dichtung, in der Musik und im Theater, im Film, in der Philosophie, in der Theologie und in der Psychologie. Das Echo auf diese Einladung übertraf alle Erwartungen: über 80 einschlägige Veranstaltungen wurden bislang angemeldet.

 Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit beteiligt sich in Kooperation mit dem Schröder-Haus  an diesem Großprojekt mit einer

 Vortragsreihe von Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller.

Der bekannte Neutestamentler und Judaist wird an zehn Abenden die „apokalyptische Weltanschauung” darstellen, die sich in Krisenzeiten des Frühjudentums entwickelt und das Urchristentum maßgeblich geprägt hat.

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Gedenkveranstaltung

am Montag 3. Mai 2010 (19. Ijar), um 19.30 Uhr

im David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum »Shalom Europa« (Valentin-Becker-Straße 11, Würzburg)



aus Anlass des 100. Geburtstages von

Senator

David Schuster, sel. A.

26. Mai 1910 – 8. Oktober 1999

18. Ijar 5670 – 29. Tischri 5760


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Zentrale Veranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit 2010

Am Montag 1.März.2010,  um 19.30 fand im Jüdischen Kulturzentrum Shalom Europa, im David-Schuster-Saal der Vortrag

 „ Verlorene Maßstäbe“ Der Dekalog- christliche und jüdische Perspektiven 

statt.

Referentin: Barbara Eberhardt,

Pfarrerin und theologische Referentin im BCJ Bayern (Begegnung Christen und Juden in Bayern)

Rückblick:

Der Vortrag stand unter dem Motto der Woche der Brüderlichkeit 2010 „ Verlorene Maßstäbe“. Karen Heußner, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, führte in das Thema ein. Barbara Eberhardt, die Referentin des Vortrags, war maßgebliche Mitarbeiterin am Synagogenprojekt „Mehr als Steine…“ –Synagogen in Bayern bis 2008, und damit verantwortlich für den ersten Band Oberfranken“, sowie große Teile des zweiten Bandes „Mittelfranken“, der am 14. März erscheint. Mittlerweile ist sie im BCJ als theologische Referentin tätig und beschäftigt sich mit Themen, die Christen und Juden gleichermaßen betreffen. Dazu gehört auch das Vortragsthema: Der Dekalog- die zehn Gebote. Frau Eberhardt stellte eine traditionelle rabbinische Sichtweise- die 10 Gebote in den Kontext der Tora einzuordnen- der Position Dr. Martin Luthers gegenüber. Am Beispiel des Gebotes ,den Schabat/ den Feiertag einzuhalten, zeigte sie auf, wie differenziert eine Übertragung in die Gegenwart zu sehen ist, und regte damit einen angeregten und aufschlussreichen Meinungsaustausch an. Zahlreiche ( geschätzt rund 80 ) Besucher, darunter Regierungspräsident Dr. Paul Beinhofer, erlebten einen interessanten Abend.

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Jahrestag

der Befreiung

des Konzentrationslagers

Ausschwitz

27.Januar 2010

Mittwoch , den 27 . Januar 2010, um 19.30 Uhr

im David-Schuster-Saal


Vortrag

"Mit siebzehn an der Rampe"




Justin Sonder

In diesem Jahr ist es uns gelungen, aus Anlass des Jahrestages der befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz mit Justin Sonder einen der wenigen noch lebenden Zeitzeugne für eine Veranstaltung zu gewinnen.

Justin Sonder, am 18. Oktober 1925 in Chemnitz geboren, wurde im januar 1943 fetgenommen. Nach Haftaufenthalten deportieren ihn die Nazis nach Ausschwitz. Die Zeit, die dann folgte, war geprägt vo unmenschlicher Arbeit, Hunger und Schrecken.Bei insgesamt 16 Selektionen war Sonder dabei, manche gingen erst in letzter Minute noch gut für ihn aus.

Im januar 1945 erlebte er die Befreiung aus dem Konzentrationslager und kehrte als einer der wenigen überlebenden Juden zurück in seine Heimatstadt Chemnitz, wo er bis heute lebt.

Begrüßung und einführung von Rosa Grimm

Anne Simmering vom Schauspielensemble des Mainfrankentheaters umrahmt den Vortrag mit Gedichten des aus Würzburg stammenden israelischen Poeten Jehuda Amichai.




Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein. Sie findet in Kooperation mit dem Projekt „ Wegmarke  des Mainfrankentheaters statt.

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Mitgliederversammlung 2010

 Am Mittwoch den 10. Februar 2010 findet im jüdischen Gemeindezentrum SHALOM EUROPA in der Valentin-Becker -Straße 11 um 19.30 Uhr

die gesetzlich vorgeschriebene jährliche Mitgliederversammlung statt.

mehr dazu...

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Kulturmedaille für Reiner Strätz
 

Am 23. November 2009 verleiht der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Herr Georg Rosenthal, die Kulturmedaille 2009 der Stadt Würzburg u.a. an Herrn Reiner Strätz. Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V. freut sich sehr über diese Auszeichnung an Herrn Strätz und darüber, dass die Stadt damit einer Anregung unserer Gesellschaft gefolgt ist. 
 
mehr...

Herzlichen Glückwunsch Herrn Reiner Strätz zur Kulturmedaille!

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Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit beteiligt sich im Rahmen ihrer Veranstaltungen an den Aktionswochen gegen Antisemitismus 2009 der Amadeu Antonio Stiftung. 

Erfahren Sie hier mehr darüber...




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"ENTARTETE KUNST- VERFEMENTE MUSIK"



Otto Dix, Das Kreuz 
(aus der Sammlung des Museums am Dom)

Akademieabend der Katholischen Akademie Domschule am Freitag, 27. November 20o9 , 17.00-19.00 Uhr im Museum am Dom  In Zusammenarbeit mit : Kunstreferat der Diözese Würzburg und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V.

mehr...



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Shana Tova umetuka 5770!


שנה טובה

Счастливого нового года !


Die Vorstandschaft wünscht allen Juden und insbesondere den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Würzburg ein gutes neues Jahr 5770 !

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Dany Bober

Am Donnerstag, 26. November 2009 20.00 Uhr „David-Schuster-Saal“ im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ (Valentin-Becker-Straße 11)




„JÜDISCHE ZEITREISE MIT LIED, BERICHT UND JÜDISCHEM HUMOR“



mehr zu Dany Bober ...


Jüdische Kultur ist schon auf Grund ihrer unterschiedlichen geografischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer - Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise. Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden. Für seinen Vortrag "Eine Jüdische Zeitreise" hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des "Features" gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und doch informativen Programm bei. Die "Frankfurter Rundschau" schrieb: "... Ein Abend der zeigte, dass Unterhaltung durchaus was mit Haltung zu tun hat und nicht seicht zu sein braucht ..." Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jahrhunderts runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Für die Mitglieder der Gesellschaft ist der Eintritt frei.


Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Akademie Frankenwarte
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Dany Bober

Am Donnerstag, 26. November 2009 20.00 Uhr „David-Schuster-Saal“ im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ (Valentin-Becker-Straße 11)




„JÜDISCHE ZEITREISE MIT LIED, BERICHT UND JÜDISCHEM HUMOR“



mehr zu Dany Bober ...


Jüdische Kultur ist schon auf Grund ihrer unterschiedlichen geografischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer - Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise. Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden. Für seinen Vortrag "Eine Jüdische Zeitreise" hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des "Features" gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und doch informativen Programm bei. Die "Frankfurter Rundschau" schrieb: "... Ein Abend der zeigte, dass Unterhaltung durchaus was mit Haltung zu tun hat und nicht seicht zu sein braucht ..." Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zu den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jahrhunderts runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Für die Mitglieder der Gesellschaft ist der Eintritt frei.


Dies ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Akademie Frankenwarte
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Volkstrauertag

Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft

Am Sonntag, 15. November 2009, 11.15 Uhr

auf dem Jüdischen Friedhof in der Werner-von-Siemens-Straße



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Gedenkveranstaltung anlässlich des 71. Jahrestags der Reichspogromnacht am 9. November 1938

 Montag, 9. November 2009 Alte Synagoge Kitzingen 19.30 Uhr 

Um 19.30 Uhr Kranzniederlegung und Andacht 

Um 20.00 Uhr

Vortrag

 „DIE FEUCHTWANGERS UND DER 9. NOVEMBER 1938“

  von Manfred Flügge aus Berlin, mehr über Manfred Flügge...  

Manfred Flügge schilderte lebhaft und mit vielen Bildern untermalt die Stationen des Lebens von Lion Feuchtwanger und seiner Familie.

 zu Feuchtwanger, Lion :

geb. 7.7.1884 München (Deutschland)
gest. 21.12.1958 Los Angeles/Calif. (USA)

Fabrikantensohn; Studium der Germanistik, Philosophie und Anthropologie in München und Berlin, 1907 Dr. phil.; Auslandsreisen; ab 1908 Literatur- und Theaterkritiken; 1914 Internierung in Tunis, Flucht nach München; Erste literarische Versuche (u. a. Dramen); 1925 Übersiedlung nach Berlin, Durchbruch mit dem Roman Jud Süß; 1933 Vortragsreise in den USA, Emigration nach Südfrankreich, 1940 Internierung, Flucht nach Kalifornien (USA); Autor zahlreicher Geschichts- und Zeitromane, Dramatiker und Novellist.
Werke:
Jud Süß

Der Wartesaal
Der jüdische Krieg
Goya oder der arge Weg der Erkenntnis
Die Jüdin von Toledo
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Am Mittwoch, 21. Oktober 2009 fand um 19.00 Uhr

einVortrag mit Lichtbildern von Annette Taigel (M.A.), Freie Kulturwissenschaftlerin, Zell a. Main

zum Thema

REB MENDEL ROSENBAUM (1782-1868), DER "JUDENHOF" UND DIE LAUBHÜTTE IN ZELL A. MAINREB MENDEL ROSENBAUM (1782-1868), DER "JUDENHOF" UND DIE LAUBHÜTTE IN ZELL A. MAIN 

statt.

 Zu Reb Mendel Rosenbaum (1782-1868):

Er war den unterfränkischen Juden in einer Zeit der Assimilation und Emanzipation im werdenden modernen bayerischen Staat ein einflussreicher Fürsprecher. Er war der Protegé des Würzburger Oberrabbiners Seligmann Bär Bamberger (1807-1878) und in jüdischen Kreisen hochgeachtet als Begründer und Bewahrer der süddeutschen Orthodoxie.

In ihrem ca. 90-minütigen Lichtbildervortrag beleuchtete die Kulturwissenschaftlerin Annette Taigel (M.A.) die verbliebenen Spuren des „Judenbischofs aus Zell“ Men-del Rosenbaum und seiner großen Familie und folgt dem erfolgreichen religiösen und wirtschaftlichen Schaffen der Rosenbaums als Juden, Bürger, Großhändler, Kaufleute und Nagelfabrikanten, das die Familie eine ganze Zeit lang zum gleichberechtigten Mitglied im aufblühenden Leben nicht nur der kleinen Marktgemeinde Zell machte.

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Stolpersteinverlegung




Der katholische Vostand der Gesellschaft Pfarrer Burkhard Hose las einen Auszug über Ernst Lebermann aus Roland Flades Buch Die Würzburger Juden.



"Hier wohnte ERNST LEBERMANN Jg. 1875 Opfer des Pogroms misshandelt 10.11.1938 von NSDAP-Ortsgruppe TOT 11.11.1938"


Am Mittwoch, den 30. September 2009 ab 8.30 Uhr

wurden in der Würzburger Innenstadt 32 weitere Steine für Opfer des Nationalsozialismus durch den Künstler Gunter Demnig verlegt.

Unter anderem wurde um 13 Uhr in der Scheffelstraße 5 dem Weinhändler Ernst Elias Lebermann durch einen Stolperstein gedacht. Für diesen Stolperstein hat die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg die Patenschaft übernommen.

Zudem fand um 19 Uhr im Siebold-Gymnasium, Rennweger Ring 11,  eine öffentliche Abendveranstaltung . Christian Roeding vom Siebold-Gymnasium hielt einen Vortrag zum Thema:
"Jüdische Schüler im Realgymnasium, dem heutigen Siebold-Gymnasium".
Die musikalische Umrahmung des Abends wurde durch den Leistungskurs Musik des Siebold-Gymnasiums untr der Leitung von Michael Buttmann gestaltet.



Zur Person Ernst Elias Lebermann:
Geboren in Würzburg am 15.Mai 1875.
Starb am 11.November 1938 an den Folgen der Mißhandlungen, denen er bei dem Pogrom am 10. November 1938 ausgesetzt war.
Ausführliche Informationen zur Person


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Der Vorstand der Gesellschaft lädt Sie herzlich ein zu einer Kooperationsveranstaltung mit der Kreisau-Initiative e. V. Würzburg und  der Israelitischen Kultusgemeinde zusammen mit der Akademie Frankenwarte, der dem Rudolf-Alexander-Schroeder Haus, der „Jugendbildungsstätte Unterfranken“ und dem Verein "Gegen Vergessen - Für Demokratie e. V."


„Widerstand und Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus.“

Vortrag

von Professor em. Dr. Klaus Schönhoven Universität Mannheim


Montag, 20. Juli 2009, 20.00 Uhr

David Schuster Saal im Kulturzentrum Shalom Europa

Valentin-Becker-Str. 11, 97072 Würzburg

 

Leider muss der Vortrag von Professor Dr. Micha Brumlik  (Thema: Jüdischer Widerstand -Die Jugendgruppen) verschoben werden. Kurzfristig hat Professor Dr. Klaus Schönhoven für die Gedenkveranstaltung zum 20. Juli 1944 zugesagt. Er ist  emeritierter Pofessor für Politikwissenschaft und Neuere Geschichte an der Universität Mannheim und  ist als wissenschaftlichter Beirat des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit der Spannung von wissenschaftlicher Erforschung undlebendigem Gedenken des Widerstandes wohl vertraut. An den Vortrag schließt sich eine Aussprache mit dem Referenten an.


 

Um 18.30 Uhr findet ebenfalls am 20. Juli 2009 eine

 

Führung durch das Jüdische Museum

im Kulturzentrum Shalom Europa

 

statt. Wir bitten um Anmeldung, da die Zahl der Teilnehmer pro Führung begrenzt ist. Die Kosten trägt die Kreisau-Initiative e. V. Würzburg. Anmeldungen bitte an das Büro "Shalom Europa", Tel.: 0931-404140,  Mo – Fr, 9.00 - 14.00 Uhr.

 

Zu beiden Veranstaltungen ergeht herzliche Einladung



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Sonntag, 5. Juli 2009

SOMMERFEST DER JÜDISCHEN GEMEINDE

Neben Besichtigungen der Synagoge, des Museums, sowie anderer wichtiger Einrichtungen der Gemeinde hat vor allem die kreative Gruppe "Menora" mit Elena Storojouk am Klavier die Gäste hervorragend unterhalten.

Die Gesellschaft bedankt sich auf diesem Wege noch einmal für die herzliche Gastfreundschaft der jüdischen Gemeinde!


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18. Juni 2009, 19.30 Uhr im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa

Vortrag im Jüdischen Gemeindezentrum:


Das spannende Leben der Exil-Journalistin
Bella Fromm

Referentin: Nea Matzen



Es war alles ganz anders. Der Titel der Autobiografie Vicky Baums könnte auch auf das Leben Bella Fromms zutreffen, einer Kitzingerin, die wie ihre schreibende Kollegin und Zeitgenossin Baum ins US-amerikanische Exil flüchten musste. Der Eindruck, der am stärksten heutzutage über die Journalistin Bella Fromm in den Köpfen hängen geblieben ist, ist geprägt durch ihr Buch "Als Hitler mir die Hand küsste". Erst 1993 erschien die deutsche Übersetzung ihres US-amerikanischen Bestsellers und stieß auch in Bella Fromms ursprünglicher Heimat auf großes Interesse. Doch dieses Buch erzählt bei weitem nicht alles.

Erst die Entstehungsgeschichte dieses Bestsellers der 40er-Jahre, der aus Tagebuchaufzeichnungen Fromms aus den aufregenden Berliner Jahren vor und nach der Machtübergabe an die Nationalsozialisten beruht, zeichnet ein realistischeres Bild der Karriere und des Selbstverständnisses des fränkischen Mädels. Sie war die Tochter der Weinhändlerfamilie Siegfried und Grete Fromm und somit die Nichte des ehemaligen Kitzinger Kommerzienrates Max Fromm. Auch er wurde von den Nationalsozialisten vertrieben; heute ist wieder eine Straße in Kitzingen nach ihm benannt ist.

Bella Fromm lebte bereits seit dem Ersten Weltkrieg in Berlin, doch sie blieb noch lange Zeit mit der fränkischen Heimat eng verbunden. In der Hauptstadt verdiente sie ihr Geld ab Mitte der "Goldenen Zwanziger" als Sport-, Mode- und Gesellschaftsreporterin und kannte sehr viele, die Rang und Namen hatten in Berlin. Das Schreibverbot für Juden und Jüdinnen traf sie hart; genauso die Erkenntnis, dass immer mehr Freunde und gute Bekannte das Haken-kreuz am Revers trugen.. Gehen oder bleiben? Diese Frage quälte viele Juden und Jüdinnen nach 1933. Erst 1938 – so spät wie ihr Onkel Max, der erfolgreiche Weinhändler – verließ Fromm die deutsche Heimat. Ihre Tochter hatte sie vorher bereits in Sicherheit gebracht.

Bisher war die Biografie Bella Fromms nicht erforscht. Ihr umfangreicher Nachlass befindet sich in der "Bella Fromm Collection" der Bostoner Universität, die sich auf die Nachlässe berühmter Journalisten, Autoren und Künstler spezialisiert hat. Die Historikerin und Journalistin Nea Matzen aus Hamburg hat die Manuskripte, Briefe und andere Papiere der 1972 verstorbenen Exilantin aufgearbeitet. Eine Zeitspanne vom Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland bis zu Beginn der 1970er-Jahre in den USA umfasst das Leben Bella Fromms. In ihrem Vortrag gibt die Referentin einen Einblick in diese spannende Biografie.

Nea Matzen ist Historikerin, Journalistin und Dozentin an der Universität Hamburg sowie an verschiedenen Journalistenschulen. Für Ihre Arbeit an der Biographie Bella Fromms verbrachte sie insgesamt etwa acht Monate in Boston und arbeitete in zahlreichen Archiven in den USA und Deutschland, darunter auch das Staatsarchiv in Würzburg.


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David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“
(Valentin-Becker-Str. 11)

Christen und Juden –
Störungen und Klärungen.
Beiträge aus römisch-katholischer und
evangelisch-lutherischer Sicht“



DOMKAPITULAR DR. HEINZ GEIST

DEKAN DR. GÜNTER BREITENBACH

Die Diskussionen um die traditionalistische Piusbruderschaft haben in den vergangenen Wochen hohe Wellen geschlagen. Nach der Wiederzulassung der umstrittenen Karfreitagsfürbitte für die Juden im vergangenen Jahr wurde das erneute Zugehen des Papstes auf traditionalistische katholische Kreise heftig kritisiert. Schließlich lehnen die Traditionalisten nach wie vor wesentliche Aussagen des II. Vatikanischen Konzils mit seiner neuen Verhältnisbestimmung zum Judentum ab. Auch nach den Erklärungen des Papstes und verschiedenen Stellungnahmen einzelner Bischöfe und der deutschen Bischofskonferenz bleiben Fragen zurück.
Unsere Gesellschaft sieht es als ihre Aufgabe an, hier mit einer gesonderten Veranstaltung für Klärung zu sorgen. Außerdem halten wir es für wichtig, auch andere – in den vergangenen Wochen in den Hintergrund gerückte – Problemfelder des christlich-jüdischen Verhältnisses zu beleuchten. Dazu gehören die innerhalb der katholischen und evangelischen Kirche kontrovers diskutierten Themen der Judenmission und der Haltung zu den so-genannten messianischen Juden.
Domkapitular Dr. Heinz Geist als Vertreter der Diözesanleitung und der evangelische Vorsitzende unserer Gesellschaft, Dr. Günter Breitenbach als Dekan des evangelisch-lutherischen Dekanats werden mit Statements und im offenen Gespräch zu den genannten Themen Stellung beziehen und nach konkreten Auswirkungen für die christliche-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken fragen.



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Allgemeine Mitgliederversammlung
mit Vorstandswahlen
am 5. März 2009


Der Bericht der Geschäftführerin Rosa Grimm ist als PDF-Dokument verfügbar.



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Ausschwitz-Gedenktag


 am 2. Februar 2009

Gedenkveranstaltung  mit Vortrag im David Schuster Saal des jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa (Valentin-Becker-Straße 11)


Max Mannheimer - Auschwitz-Überlebender berichtet


Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt aus Anlass des Auschwitzgedenktages am Montag 2. Februar um 19.30 Uhr zu einem Vortrag in das Jüdische Gemeindezentrum "Shalom Europa" ein. Es spricht der Auschwitz-Überlebende Dr. Max Mannheimer. Max Mannheimer hat alles durchlitten, was einem Menschen in dem von den Deutschen entfesselten Inferno zustoßen konnte: Demütigung, Vertreibung, Internierung im Ghetto, Tod fast der ganzen Familie in der Gaskammer, Arbeitslager und KZ, Hunger, Krankheit und Misshandlung. Wie durch ein Wunder hat er, gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder, die Hölle überlebt. Nie wieder, so schwor er sich, wollte er zurück nach Deutschland, das Land seiner Peiniger. Doch dann lernte er eine junge Deutsche kennen, die im Widerstand gewesen war, und gründete in München, der ehemaligen Hauptstadt der Bewegung, eine Familie. Mannheimer sprach nicht über das, was er erlebt hatte. Erst, als er irrtümlich seinen Tod nahen glaubte, entschloss er sich, für die Nachgeborenen das Durchlittene festzuhalten. Heute ist Max Mannheimer unermüdlich tätig in Vorträgen, Diskussionen und Führungen durch die KZ-Gedenkstätte Dachau. Seit 1988 ist er Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau. In zahllosen Veranstaltungen, vor allem auch in vielen Schulen, leistet er die schmerzliche Arbeit der Erinnerung und ist ein unentbehrlicher Streiter für die demokratische Kultur. Der Eintritt zu der Gedenkveranstaltung ist frei.

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70 Jahre Novemberpogrom

Gedenkveranstaltung der Gesellschaft :

DER MENSCH – FREUNDSCHAFT, TOD UND STERBLICHKEIT
Eine Annäherung an die Würzburger Dichterin Marianne Rein

Am Montag, dem 10. November 2008 um 19 Uhr 30 werden, veranstaltet von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V., Schauspieldirektor Bernhard Stengele, der Schauspieler Kai Christian Moritz und die Pianistin Katia Bouscarrut, alle vom Mainfranken Theater Würzburg, im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa einen Abend mit Gedichten und Briefausschnitten von Marianne Rein gestalten. Titel der Lesung:

„DER MENSCH – FREUNDSCHAFT, TOD UND STERBLICHKEIT
Eine Annäherung an die Würzburger Dichterin Marianne Rein“

mehr dazu...

Am Donnerstag, den 25. September 2008, fand im  „David-Schuster-Saal“ des Jüdischen Gemeindezentrums „Shalom Europa“ (Valentin-Becker-Straße 11)  die Verleihung der Zeugnisse an die neuen Museumsführer statt.

Begrüßung durch BURKHARD HOSE Kath. Vorsitzender der Gesellschaft

Vortrag von PROF. DR. DR. KARLHEINZ MÜLLER zum Thema : „War Jesu letztes Mahl ein Pesachmahl? Anmerkungen zu einem grundsätzlichen Missverständnis“ 

Zeugnisverleihung durch DR. JOSEF SCHUSTER 1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde

Schlussworte durch DEKAN DR. GÜNTER BREITENBACH Evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft

Zur Veranstaltung:

 Die Veranstaltung hat zwei inhaltliche Schwerpunkte. Zum einen geht an diesem Abend die fünf Monate andauernde theoretische Ausbildung der neuen Aufsichtspersonen und FührerInnen zu Ende, die in Aussicht gestellt haben, sich ehrenamtlich an den täglichen Abläufen im „Jüdischen Museum Shalom Europa“ zu beteiligen. 42 Personen erhalten ihre Zeugnisse, in denen ihnen die Jüdische Gemeinde und der Ausbildungsleiter bestätigen, dass sie  unter anderem nach einer 83 Fragen umfassenden schriftlichen Prüfung  in der Lage sind, im „Museum“ zu führen oder dort auf andere Weise ehrenamtlich tätig zu sein. Die Gesamtzahl der ehrenamtlichen „Museumsleute“ erhöht sich damit auf 75 Personen ein nicht unerheblich zu Buch schlagender Faktor in der Bilanz der Jüdischen Gemeinde und unserer Gesellschaft. Am selben Abend wird Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller einen Vortrag halten, der direkt mit der Ausbildung der neuen „Museumsleute“ in Zusammenhang steht. Es geht um eine Frage, die dort wiederholt zu Tage trat  inwiefern nämlich ein solides Grundwissen in der jüdischen Religion nicht unausweichlich Folgen für die Praxis der Christen haben muss. Ob etwa die Kenntnis der Details eines Sedermahls am Pesachfest nicht zwingende Rückschlüsse auf eine Neugestaltung der christlichen Abendmahlsfeier zur Folge haben sollte. Oder anders formuliert: Verhilft eine Nachahmung der aktuellen Praxis des gläubigen Judentums dem Christentum nicht zu einer klareren Erkennt-nis seiner unbestreitbaren jüdischen Anfänge  und damit zu einer überzeugenderen Authentie? Wie leicht hier alles aus den Fugen geraten kann, wird der Vortrag von Professor Müller zeigen.

In der Fotogalerie finden sie auch einige Bilder

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Am Montag, den 22. September, wurden  30 neue „Stolpersteine“ für Opfer des Nationalsozialismus verlegt .  Insbesondere wurde ein Stein für Ignatz Rindskopf, den letzten Vorsitzenden der Israelitischen Kultusgemeinde Würzburg (geb. 1871, ermordet am 12. Dezember 1944 in Theresienstadt) verlegt, Verlegungsort: Ottostraße 14 Nähere Informationen unter http://www.stolpersteine-wuerzburg.de

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Am Sonntag, dem 1. Juni 2008 fand im  David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ Valentin-Becker-Str. 11

das Konzert

(mit freundlicher Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland) „AHASVER“

von Mark Aizikovitch (Gesang) und Band, Berlin statt

„Ahasver“ heißt das neue Programm, das der beliebte Sänger und Kabarettist Mark Aizikovitch mit seiner Band für das diesjährige Kulturprogramm des Zentralrates der Juden zusammengestellt hat. Wir freuen uns sehr, dass die Jüdische Gemeinde uns zu einem Konzert mit anschließender Begegnung in das Jüdische Gemeindezentrum „Shalom Europa“ einlädt...

Häufig wurde in den vergangenen Monaten von unseren Mitgliedern der Wunsch geäußert, im Sommer eine Begegnung zwischen Mitgliedern der Gesellschaft und der Jüdischen Gemeinde zu ermöglichen. Wir freuen uns sehr, dass die Jüdische Gemeinde diese Anregung aufgenommen hat und uns zu einem Konzert mit anschließender Begegnung in das Jüdische Gemeindezentrum „Shalom Europa“ einlädt. „Ahasver“ heißt das neue Programm, das der beliebte Sänger und Kabarettist Mark Aizikovitch mit seiner Band für das diesjährige Kulturprogramm des Zentralrates der Juden zusammengestellt hat. Es vereint sowohl traditionell jüdische Volksweisen aus dem Mittelalter, aus dem aufgeklärten Mitteleuropa und dem ostjüdischen Shtetl mit Liedern jüdischer Partisanen, die alle eine gemeinsame Botschaft haben: Sie vermitteln ein intensives Gefühl von Jiddischkeit, Liebe und Vertreibung in Geschichte und Gegenwart. Erzählt wird die Legende von Ahasver, der heimatlos durch die Welt zieht und der Antijudaismus und Antisemitismus immer wieder deutlich zu spüren bekommt. Ihm wurden Musik, Verse und Lieder zu ständigen Begleitern durch Orient und Okzident. Beiliegende Ehreneintrittskarte ermöglicht Ihnen den kostenlosen Besuch des Konzerts.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

zur Person von Mark Aizikovitch:

                                                                       

Mark Aizikovitch stammt aus der Ukraine. Er studierte an der Hochschule Charkow Gesang und Schauspiel. In der Ukraine arbeitete er als Filmschauspieler, Sänger und Moderator. Darüber hinaus produzierte er zahlreiche Schallplatten, bevor er 1990 in die Bundesrepublik übersiedelte, Auch hier hat sich Aizikovitch rasch einen Namen als Bühnen- und Filmschauspieler sowie als Sänger gemacht. Mit seinen hervorragenden Musikern – Konstantin Nazarov (Klavier, Harmonika, Gesang), Mikola Yavier (Gitarre, Bajan, Gesang) und Alex Babenko (Geige, Gesang) – hat er sich nicht nur in die Herzen seiner Fans in der Berliner Gemeinde gesungen, sondern auch in die Herzen vieler Jüdischer Gemeinden.

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ZENTRALE VERANSTALTUNG ZUR WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 2008

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit lädt am Mittwoch, 5. März um 20 Uhr zu ihrer zentralen Veranstaltung anlässlich der Woche der Brüderlichkeit in das Rudolf-Alexander-Schröder-Haus ein. Dr. Axel Töllner spricht zum Thema "Jüdische Abstammung unverkennbar. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und der 'Arierparagraf'". Anders als andere evangelische Kirchen hat die bayerische Landeskirche nicht von sich aus den sog. „Arierparagrafen” eingeführt. Aber antisemitische Vorstellungen waren auch hier weit verbreitet. Der Theologe Axel Töllner ist den oft bewegenden Schicksalen bayerischer Pfarrfamilien mit jüdischen Vorfahren nachgegangen. Unter ihnen war der frühere Thüngener Pfarrer (1933-39) Johannes Zwanzger. Später war er Leiter der „Hilfsstelle für nichtarische Christen” in München. Töllners historische Recherchen haben ergeben, dass es innerhalb der Landeskirche nie zu einer deutlichen und einheitlichen Haltung zu Christen und Christinnen jüdischer Herkunft, vor allem zu Pfarrern oder Pfarrfrauen unter ihnen, gekommen ist. Der Vortrag befasst sich mit dieser Grauzone zwischen Abgrenzung und Zustimmung zur nationalsozialistischen Rassenideologie und Rassengesetzgebung. Der Eintritt ist frei.

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 Zeitzeuge spricht zum Auschwitzgedenktag 2008

Aus Anlass des Auschwitzgedenktages lädt die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit am Montag, 28. Januar um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung in das Jüdische Gemeindezentrum "Shalom Europa" ein. Als Gastredner wird Israel Stern über seine Erfahrungen "Als Jude von Ostgalizien bis zum Reichstag in Berlin" sprechen. Stern wurde 1923 in Mielnice/Ukraine geboren. Er lebte von 1945 bis 1970 in Berlin, danach in Gerolzhofen und seit 1978 in Nürnberg. Im Mai 2007 fuhr er gemeinsam mit einer Gruppe von 81 Personen aus Franken nach Polen zu den Plätzen des Leidens und Sterbens der fränkischen Juden im Raume Lublin. Eine Fahrt, die in ihm viele schmerzliche Erinnerungen weckte. Mit ihm zusammen reiste eine Delegation, die sich zusammensetzte aus überwiegend mainfränkischer Kommunen, in denen früher jüdische Gemeinden bestanden, aus Schülern und Vertretern der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit. Die Reise führte nach Izbica, dem Ort des ehemaligen Transitghettos, sowie zu den ehemaligen Vernichtungslagern Majdanek, Belzec und Sobibor. In Izbica wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein aus Unterfranken dorthin verbrachter Gedenkstein enthüllt.

Foto des Gedenksteins in Izbica:

Auf dem Stein ist in Polnisch, Deutsch, Englisch und Hebräisch zu lesen: "Im Gedenken an die jüdischen Opfer des Holocaust. Gewidmet von Gemeinden in Franken"


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Mittwoch, 9. Juli 2008 19.30 Uhr David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ Valentin-Becker-Str. 11


IN SONNENBLUMEN WÜHLEN MORITZ mag Mörike.. ..und GAILUS muß begleiten.

Liedprogramm mit Kai Christian Moritz (Rezitation und Gesang) und Francis Gailus (Piano)

Bereits in mehreren Lyrikprogrammen hat der Schauspieler Kai Christian Moritz gezeigt, dass Poesie nicht nur etwas für schwermütige Charaktere in ihrem stillen Kämmerlein ist. In früheren Zeiten kannte man gar zwischen den Worten Rezitator und Sänger keinen Unterschied – alles war Gesang. Unter diesem Motto „besingt“ Moritz wieder mit dem Pianisten Francis Gailus auf eine pointierte und kurzweilige Weise das Leben eines großen Dichters.

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Mittwoch, 2. Juli 2008, 19.30 Uhr David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum „Shalom Europa“ Valentin-Becker-Str. 11

Vortrag 

"Lernet Gutes tun, trachtet nach Recht." (Jes. 1,13) Menschenrechte in der Tradition des Judentums.

 Prof. Dr. Jonathan Magonet

Rabbiner Prof. Dr. Magonet renommierter Bibelwissenschaftler und der ehemalige Leiter des Leo-Baeck-Colleges in London. Er nimmt im Sommersemester 2008 auf Einladung der Evang.-Luth. Kirche in Bayern die Shalom-Ben-Chorin Gastprofessur für jüdische Studien an den Universitäten Würzburg und Augsburg wahr. Mit ihm ist seit April 2008 zum ersten Mal die Gastprofessur Schalom-Ben-Chorin für jüdische Studien besetzt. Sie verfolgt das Ziel, die Begegnung zwischen herausragenden Repräsentantinnen und Repräsentanten des Judentums mit interessierten Menschen in Bayern zu fördern. Der Eintritt zu dem Vortragsabend ist frei.

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Die Sonne Äthiopiens

 

Die Jüdische Gemeinde und die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit luden zu einem Tanz- und Theaterabend am Montag, 22. Oktober 2007  um 20 Uhr in das Jüdische Gemeindezentrum "Shalom Europa" ein. Die Aufführung gewährte Einblick in die Arbeit der Kinder- und Jugendaliyah, die sich in Israel in 125 Jugenddörfern um die Integration von Schülern im Alter von 12 bis 18 Jahren bemüht, die hauptsächlich aus Äthiopien bzw. aus der ehemaligen Sowjetunion stammen. Anfang der neunziger Jahre kamen in kurzer Zeit große Gruppen  äthiopischer Zuwanderer nach Israel. Juden, die sich nicht nur aufgrund ihrer Lebensweise, ihrer Kultur und ihrer Hautfarbe sehr von anderen unterscheiden. Viele der Erwachsenen waren alt, krank und gebrechlich. Oft ist ihnen die Integration im neuen Land nicht gelungen. Aber auch den Heranwachsenden fällt es schwer, ihre Identität als junge Israelis selbstbewusst anzunehmen. Dies war das Thema des von 12 äthiopischen Jugendlichen aufgeführten Tanz- und Theaterstückes. Das Stück verband äthiopische und israelische Melodien und Tänze miteinander. Die Darsteller im Alter zwischen 16 und 18 Jahren leben in verschiedenen Jugenddörfern der Kinder- und Jugend-Aliyah.

                                                                                                                                                                     

Am

Mittwoch, dem 14. März 2007, 19.00 Uhr,

 im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeindezentrums SHALOM EUROPA (Valentin-Becker-Str. 11)

ZENTRALE  VERANSTALTUNG ZUR WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Lesung mit Lena Gorelik

„Meine weißen Nächte“

 

Lena Gorelik, geboren 1981 in Sankt Petersburg, kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland und lebt heute in München. Sie hat eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolviert und soeben den viersemestrigen Elitestudiengang "Osteuropastudien" abgeschlossen. Zuletzt erschien ihre Übersetzung aus dem Russischen des autobiographischen Romans Weiß auf Schwarz von Ruben Gonzalez Gallego. Meine weißen Nächte ist ihr erster Roman.

 

 

Jahrestag

der Befreiung

des Konzentrationslagers

Auschwitz 2007

 

 

Am

Montag, dem 29. Januar 2007, 19.00 Uhr

 

David-Schuster-Saal im Jüdischen Gemeindezentrum SHALOM EUROPA

(Valentin-Becker-Str. 11)

 Vortrag

 

Professor Dr. Jiri Kosta

 

„Nie aufgegeben.

Ein Leben zwischen Bangen und Hoffen“

 

Professor Kosta wird in seinem Vortrag über seine Kindheit und Jugend, über seine Zeit im Ghetto Theresienstadt und im Bergwerk sowie über seine Erlebnisse im KZ Auschwitz sprechen.

Sein Buch „Nie aufgegeben. Ein Leben zwischen Bangen und Hoffen“ wird beim Vortragsabend zum Erwerb aufliegen.

 

Begrüßung und Einführung: Rosa Grimm

 

Lebensdaten von Jiri Kosta:

Geboren 1921 in Prag. Überlebender des Holocaust – des Ghetto Theresienstadt mit seinem „Außenkommando“ im Bergwerk Kladno (1941 – 1944), des KZ Auschwitz und dessen „Außenlager Gleiwitz IV“ (1944 – 1945). Todesmarsch, Flucht und Befreiung.

Nach dem Krieg Aufnahme des Studiums der Volkswirtschaft, Abschluss als Diplom-Volkswirt 1947 in Prag, danach Sachbearbeiter im tschechischen Außenhandelsministerium und in verschiedenen Unternehmen von 1948 bis 1950; Zwangseinsatz als angelernter Arbeiter und Angestellter 1951 – 1954; Lehrer an Fachoberschulen 1956 bis 1962. 1963 – 1968 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ökonomischen Institut der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften – Protagonist des Prager Frühlings von 1968.

Forschungstätigkeit in Wien und München von Ende 1968 bis 1970. Von 1971 bis 1987 Professor für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt „Sozialistische Wirtschaftssysteme“ an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main, Veröffentlichung von mehr als 400 Titeln zu wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Themen, zunehmend auch zur geistes- und kulturgeschichtlichen Thematik, insbesondere zur böhmischen Geschichte, sowie autobiographische Skizzen

 

 

 

Am

Donnerstag, dem 1. Februar 2007, 19.00 Uhr

 

Projektionsraum

im Museum SHALOM EUROPA

(Valentin-Becker-Str. 11)

 

Filmabend

 

„Nicholas Winton – Lotterie

des Lebens“

Einführung:          Prof. Dr. Klaus Toyka

Frau Regine Toyka-Blum

 

Dieser bewegende Dokumentarfilm, ausgezeichnet mit einer ganzen Reihe von Filmpreisen, u. a. 2002 dem International Emmy Award, schildert die Geschichte des Sir Nicholas Winton, der als junger Mann 669 tschechische, slowakische und deutsche Kinder vor dem sicheren Tode gerettet hat. Er organisierte kurz vor Ausbruch des 2. Weltkrieges Transporte der Kinder aus Prag nach Großbritannien, wo sie Sicherheit und auch ihr zweites Zuhause fanden.

Der Film ist in Englisch, hat aber deutsche Untertitel. Mit der Filmvorführung findet erstmals eine öffentliche Veranstaltung im Projektionsraum des Museums SHALOM EUROPA statt.