STEINE!
NICHTS ALS STEINE?


Eine Vortragsreihe von

Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller

in der Folge der Veröffentlichung der Würzbur-ger „Judensteine“ aus dem Mittelalter am 10. Januar 2012

1. Februar 2012

Der Bestand an mittelalterlichen Grabsteinen und Grabsteinfragmenten aus Würzburg und seiner Umgebung

8. Februar 2012

Der mittelalterliche Judenfriedhof in Würzburg und seine Geschichte (1147-1576). Seine genaue Lage sowie seine noch erkennbare Aktivität. Wann wurde der Friedhof geplündert?

15. Februar 2012

Die ältesten materiellen Belege für die Anwe-senheit von Juden in Würzburg. Gibt es mittelal-terliche Grabsteine, die älter sind als der 1147 in Betrieb genommene jüdische Friedhof? Die fehlenden Grabsteine aus dem Rintfleischpogrom des Jahres 1298

22.Februar 2012

Die neue Frage nach den Anfängen der jüdischen Gemeinde in Würzburg


29.Februar 2012

Eine neue Methode zur Datierung undatierter jüdischer Grabmäler aus dem Mittelalter


7.März 2012

Orte und Titulaturen auf den Grabsteinen


14.März 2012

Die Organisation der jüdischen Gemeinde Würzburgs im 12. und 13. Jahrhundert


21.März 2012

Zur Stilistik der hebräischen Inschriften: die Benennung der Grabsteine und des Sterbens. Die Segenswünsche für die Toten


28.März 2012

Die massgebenden Ergebnisse der Edition und der Umgang der derzeitigen jüdischen Gemeinde in Würzburg mit den Resultaten


Im Jahr 1987 wurden aus dem Teilabriss eines Hauses im Würzburger Stadtteil „Pleich“ 1435 mittelalterliche jüdische Grabsteine geborgen. Dazu kommen noch 20 weitere Grabmäler aus dem Mittelalter, die sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an ganz verschiedenen Stellen der Stadt und in ihrer nächsten Umgebung fanden. In Würzburg lagern demzufolge derzeit 1455 jüdische Grabsteine und Grabstein-fragmente aus den Jahren 1147-1346.
Am 1. Januar 2012 wurde diese weltweit grösste Hinterlassenschaft aus einem mittelalterlichen Judenfriedhof in einer wissenschaftlichen Edition der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die grosse Bedeutung des „kulturellen Gedächtnisses“ dieser mittelalterlichen Grabmäler für die hiesige Jüdische Gemeinde, aber auch für die Stadt Würzburg lässt es der „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken e.V.“ geboten erscheinen, die neuen wissenschaftlichen Erträge einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Dem will die neunteilige Vortragsreihe von Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller dienen, der  einer der vier Herausgeber der Edition ist.
Die neun Veranstaltungen werden an allen Mittwochen zwischen dem 1. Februar und dem 28. März 2012 jeweils von 18.30 Uhr bis 19.15 Uhr im David-Schuster-Saal des „Neuen Jüdischen Gemeindezentrums Shalom Europa“ (Valentin-Becker-Strasse 11) stattfinden.
Dazu laden wir Sie und Ihre Freunde sehr herzlich ein.

Falls Sie das Buch kaufen wollen:


Karlheinz Müller, Simon Schwarzfuchs, Abraham (Rami) Reiner,

Die Grabsteine vom Jüdischen Friedhof in Würzburg aus der Zeit vor dem Schwarzen Tod (1147-1346), Band 1 bis 3, Würzburg 2011

Veröffentlichungen der Gesellschaft für Fränkische Geschichte Reihe IX:

Darstellungen aus der Fränkischen Geschich-te Band 58.

ISBN 978-3-86652-958-8

(Auslieferung Wissenschaftlicher Komissionsverlag, Alter Festplatz 14, 96135 Stegaurach)


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Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit mit eigener Schriftenreihe


"Würzburger Einführungen ins Judentum"



Die 100 Seiten umfassende Schrift widmet sich dem Thema "Die Bibel, wie Juden sie lesen". Autor ist Professor Dr. Dr. Karlheinz Müller, der unter anderem die Ausbildung der ehrenamtlichen Museumsführer für das Jüdische Museum leitet. Die Schrift ist ab sofort zum Preis von 5 Euro bei Frau Gehrig zu beziehen.