73. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz          

Am Montag, den 29. Januar 2018 um 19.30 Uhr im David-Schuster-Saal des Jüdischen Gemeinde-und Kulturzentrums Shalom Europa findet die

Rabbiner Jechiel Bruckner Copyright: Rabbiner Jechiel Bruckner

Zentrale Veranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus - 73. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau und der beiden Konzentrationslager Auschwitz statt.

Als Überlebender der zweiten Generation spricht Rabbiner Jechiel Bruckner zum Thema:

 

Wie ergeht es den Überlebenden der zweiten Generation?

 

 

Musik: Anne Riegler

 

 

 

Wie ergeht es den Überlebenden der zweiten Generation?

 

Diese Frage steht im Mittelpunkt der zentralen Veranstaltung zum Auschwitzgedenktag 2018.

Es ist uns gelungen, mit Rabbiner Jechiel Bruckner einen Referenten zu gewinnen, der sich bewusst dieser Erfahrung stellt und insbesondere mit jungen Menschen immer wieder den Austausch zu diesem Thema sucht.

Rabbiner Brukner ist im Jahre 1957 in der Schweiz geboren. Sein Vater kam 1945 im Rahmen eines vom englischen Roten Kreuzes organisierten »Kindertransportes« aus Buchenwald dorthin. Das Thema Schoa war immer im Hause präsent und trug zu einem besonders vertieften Verhältnis zum Vater bei. Bis heute, 37 Jahre nach dem Ableben des Vaters, ist der Drang und der Durst nicht gestillt, über dieses Thema mehr zu erfahren und sich auszutauschen.

In Zürich absolvierte er Grundschule und Gymnasium, begann anschließend sein Jeschiwa- und Pädagogik-Studium in Montreux/CH und erweiterte es in Israel bis zur Rabbinerdiplomierung (Smicha).

Seit 1986 ist er in Israel im Erziehungswesen tätig, hat aber nie sein Interesse für das Schicksal der europäischen jüdischen Exil-Welt verloren. Im Jahre 2006 machte er eine Polenreise mit seinen Schülern, was ihm das erste Mal einen Besuch der Geburtstadt seines Vaters ermöglichte.

Im Rahmen dieser Tätigkeit auf dem Boden des Leides seines Vaters während der fürchterlichen Jahre ergaben sich verschiedene Gelegenheiten, sich tiefer mit der Thematik der Schoa auseinander zusetzen. Mit jüdischen Studenten unternahm er Studienreisen nach Prag und Krakau. Er besuchte die Konzentrationslager Theresienstadt und Ausschwitz, aber auch Dachau und Buchenwald.

 


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                   Veranstaltungshinweis

Im Vorfeld von »Würzburg liest ein Buch«, das 2018 im April dem Roman »Nicht von jetzt, nicht von hier« von Jehuda Amichai gewidmet ist, wird am 31. Januar um 17 Uhr im Foyer des Rathauses eine Ausstellung zu Jehuda Amichai eröffnet. Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Rosa Grimm und Daniel Osthoff. Auf 20 großformatigen Plakaten präsentiert die Ausstellung vor allem Fotos aus Familienbesitz und beschreibt die Kindheit, Auswanderung und spätere Besuche des bereits als Dichter arrivierten Amichai in Würzburg.                                                                          

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                     Veranstaltungshinweis

"ICH SANG UM MEIN LEBEN" EINE HOMMAGE AN JUDITH SCHNEIDERMAN KONZERT UND LESUNG

Am Samstag, den 27. Januar 2018 um 19.30 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen

Mezzosopran - Helen Schneiderman
Bariton - Motto Kaston
Flügel - Götz Payer
Rezitation - Franziska Walser


Der Mensch muss eine Heimat haben: Diesem Gedanken folgend widmet die bekannteMezzosopranistin Helene Schneiderman dieses Konzert ihren Eltern, Judith und Paul Schneiderman. In In ihrem Programm führt uns die Sängerin mit jiddischen, sephardischen, deutschen, italienischen und amerikanischen Liedern auf eine Reise durch die musikalischen Kulturen, die der Lebensweg ihrer Mutter Judith durchlaufen hat. Franziska Walser, Ensemblemitglied des Schauspiels Stuttgart, liest aus der Autobiografie Judith Schneidermans.

 

Infos und Karten für die Veranstaltung finden Sie unter

 

WWW.ALTESYNAGOGE.KITZINGEN.INFO