Gedenken anlässlich des       79. Jahrestags der  Reichspogromnacht           

Am Donnerstag, den 9. November 2017 um 20 Uhr in der Alten Synagoge Kitzingen

Eva Erben

Gemeinsam mit dem Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen am Main e. V. laden wir in diesem Jahr zum 9. November zu einer Begegnung mit der Zeitzeugin Eva Erben in die Alte Synagoge Kitzingen ein. Eva Erben wuchs als Kind jüdischer
Eltern in Prag auf. 1941 wurde die Familie nach Theresienstadt und 1944 nach Auschwitz deportiert. Eva überlebte sowohl die Konzentrationslager als auch den Todesmarsch. Sie wurde von tschechischen Bauern liebevoll aufgenommen und gepflegt, kehrte später nach Prag zurück und wanderte 1949 nach Israel aus. Die Autorin erzählt leise und verhalten von diesen Jahren; das Grauen ist oft nur zwischen den Zeilen lesbar. Eindrücklich schildert sie auch die Zeit nach dem Krieg und die schwierige Rückkehr in einen scheinbar »normalen« Alltag.

 

Donnerstag, 9. November 2017
Gedenken anlässlich des 79. Jahrestags der
Reichspogromnacht vom 9. November 1938

 

Gedenkveranstaltung der Stadt Würzburg
Ort: Platz der ehemaligen Synagoge,
Domerschulstraße, Würzburg
um 18.00h


»Mich hat man vergessen«.
Zeitzeugenbegegnung und Lesung
mit Eva Erben (Ashkelon/Israel, Prag)
Ort: Alte Synagoge Kitzingen
um 20.00h


(Kooperationsveranstaltung mit dem Förderverein
ehemalige Synagoge Kitzingen am Main e. V. )
Es besteht die Möglichkeit, mit dem Bus nach Kitzingen zu fahren:

Abfahrt um 19.15 h an der Bushaltestelle Residenz

 

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Filmdokumentation                »3.Generation. Auf den Spuren unserer Vorfahren«           

Sonntag, 5. November 2017, 17.00 h im David-Schuster Saal, Jüdisches Gemeindezentrum »Shalom Europa«, Valentin-Becker-Straße 11, Würzburg

Der Film handelt von jüdischen Migranten in Deutschland, die aus der ehemaligen Sowjetunion gekommen sind. Wie war deren Leben als Jude in der Sowjetunion? Und wie sieht das jüdische Leben in der Ukraine und in Russland heute aus? Drei junge Filmemacher haben sich auf Spurensuche begeben.

 

Der Eintritt ist frei.

 

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Volkstrauertag             

Sonntag, 19. November 2017, um 11.15 Uhr am Jüdischen Friedhof in der Werner-von-Siemens-Straße, Würzburg

Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer der Weltkriege und der Gewaltherrschaft

 

Mit dem Gedenken auf dem Jüdischen Friedhof erinnert die Gesellschaft jährlich am Volkstrauertag gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde an die Toten der Weltkriege und der Gewaltherrschaft.
Auch in diesem Jahr werden neben den offiziellen Redebeiträgen wieder Schüler des Matthias-Grünewald-Gymnasiums in Würzburg an der Gedenkveranstaltung mitwirken. Sie lesen in alphabetischer Reihenfolge einige Namen und kurze biographische Angaben deportierter und ermordeter jüdischer Bürger aus dem von Reiner Strätz 1989 in zwei Bänden veröffentlichten zweibändigen Werk »Biographisches Handbuch Würzburger Juden 1900–1945«. Das Handbuch hat sich von Anfang an zu einem wichtigen und vorher nicht vorhandenen Denkmal für eine ganze Würzburger Bevölkerungsgruppe entwickelt, die unter dem nationalsozialistischen Regime entweder zur Auswanderung gezwungen oder, soweit das nicht mehr gelang, ermordet wurde.

 

 

Volkstrauertag, Sonntag, 19. November 2017, 11.15 Uhr
Ort: Jüdischer Friedhof in der Werner-von-Siemens-Straße, Würzburg

 

Um 10.50 h fährt ein Bus zu der Gedenkveranstaltung ab Hauptbahnhof.